Bauchtanz Zürich
Die Show mit Bauchtänzerin Asmhan

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Der orientalische Bauchtanz
(Fortsetzung)

bauchtanz bild

In Ägypten, dem Ursprungsland des orientalischen Tanzes, ist er auch heute noch gern gesehen und sehr beliebt. Vor allem im Kreise der Familie oder in reinen Frauengruppen dient er als wichtiges Mit und Für einander. Hier wird der Tanz noch in seiner ursprünglichen Form getanzt, in den traditionellen und ziemlich weiten orientalischen Hemden, die von Männern und Frauen getragen werden. Getanzt wird barfuss und um seine eleganten Bewegungen zu betonen, bindet man sich einfach ein Tuch um die Hüfte.

Die Haare werden mit Tüchern oder einem Schleier geschmückt, das Gesicht bleibt dabei immer frei.

Geschichtlich betrachtet entstand der Tanz im alten Ägypten nicht als Unterhaltung, sondern als sakraler Tanz. Erst im laufe der Kolonialisierung Ägyptens durch die Franzosen und die Engländer verlor der Tanz an Bedeutung. Für viele Europäer hatte und hat der Tanz etwas anrüchiges, doch über den Umweg Europa verlor der Tanz zwar endgültig seinen Platz als heiliger Tanz, doch fand er aber als Ausdrucksform menschlicher Gefühle wie beispielsweise Liebe, Freude, Sehnsucht, Leidenschaft, Lebensfreude und Koketterie seinen Platz in den elegantesten Nachtlokale der 5-Sterne-Hotels in Kairo.
So erlebt der orientalische Tanz in Europa und auch in Amerika einen enormen Aufschwung. Immer mehr Frauen sind fasziniert von der Grazie und Anmut des "Raqs Sharqi" und erlernen die Kunst, dem Zuschauer einen Teil der Seele zu offenbaren.

In letzter Zeit entwickelte sich zusätzlich ein neuer Trend der durch die kolumbianische Sängerin Shakira ausgelöst wurde. Am 2. Februar 1977 wurde sie in Baranquilla an der kolumbianischen Atlantikküste als Spross einer schöngeistigen Familie geboren. Ihr arabischer Name heisst so viel wie „die Dankbare“. Ihr Vater, ein in New York geborener Libanese, ist von Beruf Goldschmied. William Mebarak, der seine Tochter heutzutage so oft wie möglich auf Touren begleitet, beschreibt, wie zum ersten Mal das Talent seines Töchterchens zum Vorschein kam: “Musikalisch habe ich ihr nichts gezeigt, sie hat es sich selber beigebracht. Als Shakira vier Jahre alt war, waren wir in einem arabischen Restaurant in Baranquilla. Zwei Mädchen machten eine Bauchtanz-Vorführung. Shakira machte sie nach und schliesslich endete sie mit den beiden auf der Bühne und tanzte mit. Mit zehn Jahren konnte sie das erste arabische Lied auswendig. Zu diesem Zeitpunkt trat sie zu verschiedenen Anlässen auf und sang, das war im Prinzip der Beginn ihrer Karriere."
Bei einem Auftritt sang sie als Letztes ein Lied von Fairuz, einer sehr bekannten arabischen Sängerin. Damals begann sie schon eigene Lieder zu schreiben. Mit 13 Jahren bekam sie ihren ersten Plattenvertrag. Als sie sich den Vertretern von Sony Kolumbien vorstellte, trug sie ein arabisches Kleidchen und führte ihren Bauchtanz vor. Das kam schon 1991 gut an. Zwischen dem Bauchtanz von damals und dem bei der Bravo-Supershow liegen 11 Jahre, vier Platten auf Spanisch, die rund 10 Millionen mal verkauft wurden, ein - eher mittelmässiger – Auftritt in einer Telenovela, Werbeverträge mit Pepsi, Nokia und Calvin Klein, ein Latin Grammy Award und ein „normaler“ Grammy.
Shakiras Musik und Ihr Tanz findet immer mehr Beliebtheit bei jungem Publikum und löste einen grossen Ansturm auf Bauchtanzschulen in der ganzen Welt aus. Immer mehr festzustellen ist auch ein Trend der aktuellen R&B Künstler, welche den orientalischen Tanz in Ihre Bühnenshows einbauen. Man darf gespannnt sein wie die Entwicklung weiter geht.
zum 1. Teil....  
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